Stand: September 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen der coosec.one GmbH (nachfolgend "Anbieter") und ihren Kunden (nachfolgend "Kunde").
Das Angebot richtet sich vorwiegend an Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Soweit Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) geschlossen werden, gelten die gesetzlichen Sonderregelungen.
Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung von digitalen Sicherheitsdienstleistungen, der Zugang zu SaaS-Lösungen (Software-as-a-Service) sowie Beratungsleistungen im Bereich IT-Sicherheit, wie im jeweiligen Angebot oder Vertrag spezifiziert.
Die Präsentation der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung dar.
Ein Vertrag kommt zustande durch die Unterzeichnung eines Angebots, durch eine schriftliche Auftragsbestätigung durch den Anbieter oder durch die Bereitstellung der Leistung (z. B. Freischaltung des SaaS-Zugangs).
Der Anbieter stellt dem Kunden die vereinbarten Leistungen (z. B. Sicherheitsanalysen, Monitoring-Plattform) zur Verfügung. Bei SaaS-Diensten wird die Software auf den Servern des Anbieters oder eines Dienstleisters betrieben.
Der Anbieter bemüht sich um eine höchstmögliche Verfügbarkeit seiner SaaS-Dienste (Streben nach 99% im Jahresmittel), kann diese jedoch aufgrund von Wartungsarbeiten oder technischen Störungen außerhalb seines Einflussbereichs nicht garantieren.
Beratungsleistungen sind Dienstleistungen; ein bestimmter Erfolg wird nur geschuldet, wenn dieser ausdrücklich (z. B. als Werkvertrag) vereinbart wurde.
Es gelten die im Vertrag oder Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro und zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
Laufende Kosten (SaaS/Abos): Werden, sofern nicht anders vereinbart, monatlich oder jährlich im Voraus in Rechnung gestellt.
Einmalige Leistungen (Beratung/Audits): Werden nach Leistungserbringung oder nach vereinbarten Meilensteinen abgerechnet.
Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug zahlbar. Gerät der Kunde in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu den Diensten vorübergehend zu sperren.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
Der Kunde darf die Dienste nicht missbräuchlich nutzen, insbesondere keine rechtswidrigen Inhalte speichern oder Sicherheitsmechanismen der Plattform angreifen.
Bei Sicherheitsanalysen (Penetrationstests etc.) stellt der Kunde sicher, dass er berechtigt ist, die zu prüfenden Systeme untersuchen zu lassen, und stellt dem Anbieter alle notwendigen Informationen bereit.
Unbefristete Verträge (Abos): Laufen auf unbestimmte Zeit und können von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern keine Mindestlaufzeit vereinbart wurde.
Befristete Verträge: Enden automatisch mit Ablauf der vereinbarten Zeit oder Erbringung der Leistung.
Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
Bei Mängeln an der Software gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Der Anbieter behebt Mängel nach seiner Wahl durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur insoweit, als der Kunde seine Daten in anwendungsadäquaten Intervallen gesichert hat und die Daten mit vertretbarem Aufwand rekonstruierbar sind.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze (DSGVO). Details sind in der Datenschutzerklärung auf der Website geregelt. Soweit der Anbieter als Auftragsverarbeiter tätig wird, schließen die Parteien einen entsprechenden Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
Ist der Kunde Verbraucher (§ 13 BGB), steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Das Widerrufsrecht erlischt bei digitalen Inhalten oder Dienstleistungen vorzeitig, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und er seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht dadurch verliert.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden dem Kunden (z. B. per E-Mail) mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist München ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag.